Taufe und Recht. Einige einführende Bemerkungen

Christoph H. F. Meyer

In einer kleinen autobiographischen Skizze veranschaulichte der Mediävist und Rechtshistoriker Walter Ullmann (1910–1983) gegen Ende seines Lebens sein zentrales Anliegen einer »integrierenden Zusammenschau« von Recht und Geschichte im Mittelalter anhand einer ungewöhnlichen Fragestellung, die er mit dem Satz einleitet: »Ein Umstand allerdings wird fast stets vernachlässigt, und sobald man diesen erwähnt, kann man nicht umhin sich zu wundern, wie es möglich war, ihn unberücksichtigt zu lassen: die rechtliche Wirkung der Taufe als Wiedergeburt.«1 – Der Gedanke, hier bestehe ein rechtshistorisches Forschungsdesiderat, mag zunächst erstaunen. Was sollte die Taufe mit dem Recht zu tun haben?2 Die historische Forschung hat sich mit diesem Sakrament bislang vor allem unter theologie- und kirchengeschichtlichen Vorzeichen beschäftigt.3 Von rechtshistorischer Seite existieren nur ganz vereinzelte Untersuchungen zu dem Thema.4 Noch seltener sind Arbeiten zum Einfluss der Taufe auf das weltliche Recht.5 Insofern ist Ullmanns Hinweis auch heute noch aktuell und zugleich erklärungsbedürftig.6

Ein Blick in die Forschungsgeschichte zeigt, dass es in der weiter entfernten Vergangenheit durchaus Gelehrte gab, die sich der rechtshistorischen Bedeutung der Taufe bewusst waren. So weist etwa Justus Henning Böhmer (1674–1749) auf ihre vielfältigen Wirkungen im Rechtsleben der Vergangenheit und Gegenwart hin.7 In diesem Zusammenhang erwähnt er neben der Mitgliedschaft in der Kirche u.a. Aspekte des persönlichen Status (geistliche Verwandtschaft, Befreiung von der väterlichen Gewalt), der Handlungsfähigkeit (z.B. Ehen mit Christen einzugehen, sich gegebenenfalls von Nichtchristen scheiden zu lassen) und besondere mit der Taufe verbundene Gnadenerweise (z.B. Erlass von Strafen). Die Aufmerksamkeit des antiquarisch interessierten Juristen und Kirchenrechtlers für dieses Thema kam nicht von ungefähr, war doch der Empfang der Taufe bis in das erste Drittel des 19. Jahrhunderts im deutschsprachigen Raum wie fast überall in Europa Voraussetzung für volle bürgerliche Rechte.8

Vor diesem Hintergrund erscheint es umso erstaunlicher, dass das Verhältnis von Taufe und Recht in der Geschichte so wenig Aufmerksamkeit in der jüngeren Forschung gefunden hat. Das hat wohl ganz unterschiedliche Ursachen. Während das Desinteresse vor allem von Seiten der Theologen mit starken antijuridischen Tendenzen, die seit einigen Jahrzehnten in Kirche und Theologie zu beobachten sind, zusammenhängen mag,9 dürfte sich der Forschungsstand mit Blick auf Juristen und Historiker nicht zuletzt aus der Wahrnehmung des Gegenstandes erklären. Anders als in vormodernen christlichen Gesellschaften, die die Welt und den Menschen aus der Gewissheit des Glaubens definierten, ist die Perspektive des modernen Betrachters durch die Trennung von Staat und Religion, einen säkularen Rechtsbegriff und die Vorstellung, dass Religion Privatsache ist, gekennzeichnet.10 Solche Wahrnehmungskonventionen machen es schwer, einem Phänomen wie der Taufe und seiner rechtlichen Bedeutung vor dem 17. Jahrhundert gerecht zu werden.

Wer auf die Forschungslücke hinweist, muss sich fragen lassen, worin die rechtshistorische Bedeutung der Taufe liegen könnte. Um sich etwas Gewissheit über Möglichkeiten und Grenzen des |Themas zu verschaffen, bietet sich zunächst ein kurzer Blick auf den Gegenstand an. Die Taufe, deren lateinische Bezeichnungen baptismus bzw. baptisma mittelbar auf das griechische Verb βαπτίζειν zurückgehen, besteht im Wesentlichen aus dem Eintauchen, Begießen oder Besprengen des Täuflings mit Wasser in Verbindung mit der (trinitarischen) Taufformel.11 Diese und weitere liturgische Handlungen bilden zusammen den sakramentalen Ritus christlicher Initiation und führen gemäß dem Neuen Testament zu einer übernatürlichen Wiedergeburt, aus der sich die Bezeichnung sacramentum regenerationis erklärt, auf die Ullmann in der eingangs zitierten Bemerkung anspielt.12

Der Taufe, die man seit dem 3. Jahrhundert zu den Sakramenten, d.h. sichtbaren Zeichen unsichtbarer göttlicher Gnade, zählt,13 wurden aus Sicht der Theologie und des Kirchenrechts im Laufe der Zeit ganz unterschiedliche Folgen für den Getauften zugeschrieben.14 Dazu zählen, wenn man die lange Zeitspanne von der Spätantike bis zur Frühneuzeit überblickt, u.a. die Gnadenwirkung und der Zugang zu den anderen Sakramenten sowie der Erlass von Sünden und die Tilgung bestimmter Folgen der Erbsünde, ferner dass der Seele ein unauslöschliches Merkmal (character indelebilis) aufgeprägt wird und schließlich der Umstand, dass der Getaufte nicht nur Christ und Glied der Kirche wird, sondern auch einen dauerhaften Status in ihr erlangt und ihrer Jurisdiktion unterliegt.

Vor diesem facettenreichen Hintergrund ist die rechtshistorische Bedeutung der Taufe zu sehen. Sie betrifft u.a. die Verfassungsgeschichte, wenn man etwa an die Rolle der Taufkirchen für die organisatorische und institutionelle Entwicklung der Kirche denkt.15 Für die allgemeine Rechtsgeschichte bedeutsam war die Taufe abgesehen von den eingangs angedeuteten Aspekten gerade auch als Form exklusiver und identitätsstiftender Initiation, an die religiöse und weltliche Rechtsfolgen geknüpft waren.16 Dieses Modell ließ sich zudem auf andere Bereiche übertragen.17 Erinnert sei hier nur an die Profess der Religiosen als »zweite Taufe«.18 Zudem sind Einflüsse auf weltliche Formen der Initiation und des Statuswechsels erkennbar. Das gilt etwa für die Königssalbung19 sowie für den durch Ritterschlag oder Schwertumgürtung erworbenen sog. character militaris20 und reicht bis zu neuzeitlichen Hänselbräuchen etwa der Handwerker oder der Seeleute (Äquatortaufe).21

Doch zurück zu der Frage, was die Taufe aus rechtshistorischer Sicht auf einer eher allgemeinen Ebene interessant erscheinen lässt.22 Der eingangs zitierte Walter Ullmann war besonders von der Vorstellung der Taufe als Wiedergeburt fasziniert.23 Dieser Gedanke taucht verschiedentlich in seinen Arbeiten auf, ohne dass es jedoch zu einer detaillierten Untersuchung gekommen wäre.24 Wohl im Anschluss an Ullmann haben andere Autoren auf die (rechts)historische Bedeutung der Taufe vor allem für den Begriff der Person sowie für die Rechte und Pflichten des Individuums verwiesen.25 Allerdings geben sie nicht an, in welche Richtung man entsprechende konkrete Untersuchungen anstellen könnte. Solche vagen Hinweise fordern eher zur Vergewisserung als zu abschließenden Urteilen über das Erkenntnispotential heraus. |

Dessen ungeachtet spricht schon auf einer eher pragmatischen Ebene manches dafür, sich z.B. im Zusammenhang mit der Frage nach dem Verhältnis von Recht und Religion in der Vormoderne näher mit der Taufe zu beschäftigen. Drei entsprechende Überlegungen seien hier kurz angedeutet. – Da ist zunächst die verrechtlichende Wirkung der Taufe als Formalakt, der, je nachdem wie sich das Verhältnis von Mündlichkeit und Schriftlichkeit in einer Kultur darstellt, durch Zeugenaussagen oder Urkunden bzw. Register bewiesen werden konnte, was es wiederum erleichterte, an den Empfang der Taufe Rechtsfolgen im kirchlichen oder weltlichen Bereich zu knüpfen.26 Bemerkenswert erscheint ferner die vielfältige Einbettung, wenn man etwa an institutionelle, rechtliche, theologische oder liturgische Sachzusammenhänge und Diskurse über die Taufe denkt. Hier liegt zugleich ein forschungsstrategischer Vorteil gegenüber einer rechtshistorischen Wirkungsgeschichte allgemeiner religiöser Begriffe (z.B. der Gotteskindschaft und der Gottesebenbildlichkeit),27 die sich leicht in einer bloßen Ideen- oder Dogmengeschichte erschöpfen kann. Drittens fällt auf, dass die Rolle der Taufe (z.B. als Instrument der Initiation und der Mission) einerseits in ihren jeweiligen kulturellen Kontexten ganz unterschiedlich ausfallen kann, andererseits jedoch bestimmte Grundfunktionen und rechtlich-soziale Wirkungsmuster wiederkehren. Dies erlaubt einen übergreifenden Vergleich in zeitlicher und räumlicher Hinsicht: Was etwa haben in Hinblick auf die rechtliche Bedeutung der Taufe Spätantike oder Frühmittelalter mit dem Spätmittelalter oder der Frühneuzeit – sei es in der Alten oder in der Neuen Welt – gemeinsam und wo liegen Unterschiede?

Eine Antwort auf solche Fragen erfordert nicht nur eine eingehendere Beschäftigung mit dem Gegenstand, sie setzt auch voraus, dass man sich über Chancen und Probleme des Themas allgemein schon etwas Klarheit verschafft hat. Nicht zuletzt diesem Zweck diente die Sektion »Taufe in Alter und Neuer Welt. Zur Bedeutung eines Sakraments für die Rechte des Individuums zwischen Spätantike und Früher Neuzeit« des Mainzer Historikertages 2012. Die Sektion, die von Harald Siems moderiert wurde, bestand abgesehen von einer Einführung durch Thomas Duve und einer Zusammenfassung durch Bernhard Jussen aus fünf Vorträgen, die den »Fokus« der vorliegenden »Rechtsgeschichte« bilden. Dabei konnte und kann es weder in den Sektionsbeiträgen noch in den Aufsätzen darum gehen, ein Gesamtbild zu zeichnen. Vielmehr sollen – auch als Ausgangspunkt für weitere Untersuchungen – erstmals in einem interdisziplinären Rahmen historische Studien zu einzelnen Facetten des Themas »Taufe und Recht« präsentiert werden. Die vorliegenden Beiträge schlagen einen großen Bogen, der zeitlich von der Antike bis in die Neuzeit und räumlich von der Alten bis zur Neuen Welt reicht.

Am Anfang der betreffenden fünf Artikel steht der Beitrag von Wolfram Brandes (»Taufe und soziale/politische Inklusion und Exklusion in Byzanz«, 75–88). Der Aufsatz rückt für das oströmische bzw. byzantinische Reich die Taufe als Instrument politischer und rechtlicher Integration in den Blick und behandelt u.a. das Phänomen der Zwangstaufe und den damit einhergehenden Druck auf religiöse Minderheiten (Heiden, Häretiker, Juden). Am Ende des Beitrags geht der Verfasser zudem auf die geistliche Verwandtschaft ein. Dieses Thema steht in enger Verbindung mit einem zweiten Aufsatz von Wolfram Brandes, der aus der Taufsektion erwachsen ist und den wissenschaftsgeschichtlichen Hintergründen der Theorie der »Familie der Könige« gewidmet ist, die im Zuge der nationalsozialistischen Balkanpolitik ihre besondere Ausformung erhielt und deren Wirkungsgeschichte bis in die Byzantinistik und Mediävistik unserer Tage reicht.28

In zeitlicher Hinsicht in etwa parallel zur vorangehenden Studie betrachtet Christoph H.F. Meyer (»Taufe und Person im ersten Jahrtausend. Beobachtungen zu den christlichen Wurzeln einer Grundkategorie europäischen Rechtsdenkens«, 89–117) den frühmittelalterlichen Westen. Er fragt zunächst auf einer eher theoretisch-abstrakten Ebene nach der Rolle der Taufe für einen rechtlichen Begriff der Person im christlichen Denken des Mittelalters. Im zweiten Teil seines Beitrags betrachtet er dann nach einem kurzen Blick auf die Spätantike vor allem die Stellung des neugeborenen Kindes im weltlichen Recht des Früh|mittelalters und die Bedeutung der Taufe in diesem Zusammenhang. – Im Gegensatz zu dem vorangehenden eher auf das weltliche Recht gerichteten Beitrag geht es in der Untersuchung von Richard H. Helmholz (»Baptism in Medieval Canon Law«, 118–127) um das Bild der Taufe im klassischen kanonischen Recht des 12. und 13. Jahrhunderts, wie es sich insbesondere im Spiegel des Decretum Gratiani und des Liber Extra sowie der gelehrten Literatur darstellt. Im Mittelpunkt des Artikels steht ein ungewöhnlicher und methodisch interessanter Vergleich von Taufe und Ehe, der grundsätzliche Einsichten zu Funktion und Stellenwert der beiden Sakramente in der kirchlichen Rechtsordnung vermittelt.

Mit dem Beitrag von Christiane Birr (»Titulus ad regnum coelorum: Zur Taufe und ihren Wirkungen in der theologisch-juristischen Argumentation der Schule von Salamanca«, 129–141) verlagert sich das Erkenntnisinteresse vom Mittelalter in die Neuzeit. Die Verfasserin geht in ihrem Artikel für verschiedene Autoren des 16. Jahrhunderts, die traditionell unter dem missverständlichen Begriff der Spanischen Spätscholastik zusammengefasst werden, der Frage nach, welche Rolle sie der Taufe für die Entstehung individueller Rechte beimessen. Entscheidend ist hier die Blickrichtung auf die Erwachsenentaufe, die nicht nur für die Beantwortung der Ausgangsfrage von Bedeutung ist, sondern auch einen Eindruck von der normativen Bewältigung zeitgenössischer politischer Probleme auf der Iberischen Halbinsel des 16. Jahrhunderts vermittelt.

Der letzte Sektionsbeitrag stammt von Michael Sievernich (»›Baptismus barbarorum‹ oder christliche Initiation in der Neuen Welt Amerika (16. Jahrhundert)«, 142–154) und ist ebenfalls dem 16. Jahrhundert gewidmet. Doch unterscheidet sich der Aufsatz von dem vorangehenden Beitrag durch einen mehrfachen Wechsel der Perspektive: Der Blick schwenkt von Europa nach Lateinamerika und von scholastischer Gelehrsamkeit zur Wechselwirkung von Theorie und Praxis im Rahmen der Mission. Der Verfasser betrachtet vor allem drei Bereiche: die zeitgenössische Taufpraxis und damit im Zusammenhang stehende kanonistisch-theologische Kontroversen, Formen der Taufinstruktion im Kontext der Erwachsenenmission (z.B. anhand von Katechismen) und die Bedeutung der Taufe als Mittel politischer und rechtlicher Inklusion der indigenen Bevölkerung. Der letztgenannte Aspekt schlägt eine Brücke zurück zum Beitrag von Wolfram Brandes und erinnert daran, dass das Thema »Taufe und Recht« gute Möglichkeiten zum historischen Vergleich bietet.

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Notes

1 Ullmann (1990) 282f. Zum Forschungsdesiderat vgl. auch Ariès (2003) 55ff.

2 Zu Taufe und Recht allgemein vgl. Viollet (1905) 495–500; Becker (1998). Zum Verhältnis von Sakrament und Recht aus Sicht der Kanonistik vgl. Besson (2004).

3 Zum Forschungsstand vgl. Alfani/Castagnetti/Gourdon (2009); Markschies (2011).

4 So z.B. Heggelbacher (1953); Schnurr (1980); Helmholz (1996) 200–228. Ferner vgl. Riedel-Spangenberger (2009) 35–51.

5 So z.B. Stadler-Labhart (1965).

6 von Moos (2004b) 23; Markschies (2011) LXf.

7 Boehmerus (1747) 868f. Vgl. auch Weinhagen (1745).

8 Uihlein (1832) 27. Vgl. Hafner/Loretan/Spenlé (2001) 146.

9 Graulich (2006) 327–334.

10 Repgen (2008) 558.

11 Stenzel (1958); Saxer (1988); Spinks (2009).

12 Joh 3,3–8; Tit 3,5; 1 Petr 1, 3.23. Vgl. Witczak (1999) 26f.

13 Neunheuser (1983) 53–60.

14 Für eine von den Anfängen bis zur Gegenwart reichende Zusammenstellung aus katholischer Sicht einschlägiger Quellen vgl. Denzinger (2010) 1677f. (K 3e). Vgl. auch Bellamy (1932) 286–293.

15 Puza (1997); Ristow (2005).

16 Dumézil (2010); Aasgaard (2011). Zu den Rechtsfolgen vgl. Weinhagen (1745).

17 Turner (2012).

18 Leclercq (1968); Bacht (1969). Ferner vgl. Lutterbach (1995).

19 Angenendt (1982); Semmler (2003) 119–127.

20 Krüger (1984). Vgl. auch Leyser (1984).

21 Mohrmann (2012); Gerds (1983).

22 Dabei ist die auf den ersten Blick naheliegende Unterscheidung zwischen kirchlichem und weltlichem Recht vielleicht gar nicht so wichtig.

23 Zu Ullmanns Interesse an der Taufe als Wiedergeburt vgl. Nelson (1986) 51f., 63f. Ferner vgl. Schneider (2001) 161 sowie von Harnack (1918).

24 So z.B. Ullmann (1960); Ullmann (1966) 7ff., 12, 101, 123f., 128ff.; Ullmann (1969) 7ff., 71ff.; Ullmann (1977) 1–29. In dem letztgenannten Buch (ebd. S. 14 Anm. 1) kündigt Ullmann einen Aufsatz mit dem Titel »Der Wiedergeburtsgedanke in der Staatslehre des Mittelalters« an, der im dritten Band von »Aufstieg und Niedergang der römischen Welt« erscheinen sollte. Offenbar ist der Artikel jedoch nie erschienen.

25 Ullmann (1966) 7f.; Le Bras (1973) 193; Gaudemet (1988). Zu Taufe und Individuum in der Frühen Neuzeit vgl. Prosperi (2001); Prosperi (2004).

26 Zur Taufe als Formalakt vgl. Kahl (1978) 50; Angenendt (2006) 36. Zu den Taufregistern vgl. Uihlein (1832); Sägmüller (1899).

27 Bruch (1981); Lutterbach (2004).

28 Brandes (2013).